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Pressemitteilungen

 






28. Juli 2017

Was tun bei sommerlicher Hitze – das Energieberatungs-Netzwerk informiert

Gerade im Sommer bei hohen Temperaturen kommt es oft unbemerkt zu einer überhöhten Luftfeuchte. Insbesondere nach Gewittern stellt sich ein Waschküchengefühl ein, daher sollte das Hygrometer, das die relative Luftfeuchte in Prozent angibt stets im Auge behalten werden.
Ein zu hoher Feuchtigkeitsgehalt in der Raumluft schädigt nicht nur die Bausubstanz, sondern schlägt sich auch in Gesundheitsproblemen nieder. Die Regulation der Körpertemperatur durch übermäßiges Schwitzen wird behindert und es kann sich Schimmel bilden.

Damit es in den Zimmern erträglich bleibt …

Sonnenschutz außen ganz schließen, er hält bis 80 % mehr Sonnenwärme ab, als innen liegende Vorhänge oder Jalousien. Fenster tagsüber schließen, damit die warme Luft nicht in die Wohnung dringt. Ein solches Verhalten widerspricht dem Gefühl, ein wenig Zugluft im Zimmer haben zu wollen. Aber mit dieser ohnehin nur leichten Luftbewegung kommt die Wärme ins Haus, die sich zusätzlich in die massiven Bauteile einspeichert. Wenn, nur in frühen Morgenstunden die Fenster auf der sonnenabgewandten Seite öffnen. Nachts dann möglichst durch Querlüftung eine Kühlung der Wohnung erreichen, am effektivsten in der zweiten Nachthälfte nach 4:00 Uhr

Von Vorteil …

Einen großen Nutzen hat Wärmedämmung im Sommer. Gut gedämmte Bauteile lassen die Sonne erst gar nicht hinein. Die Dämmung wirkt in jede Richtung. Und was nicht hinein kommt – das muss man auch nicht hinauslüften. Eine zentrale Klimaanlage oder ein stromzehrendes Raumklimagerät ist nicht nötig.

Das Energieberatungs-Netzwerk jn Stadt und Landkreis Gießen – hervorgegangen aus der Initiative Gießer Gebäudepass steht bei Fragen mit qualifizierten Energieberatern, mit Energiescouts im Landkreis Gießen und der Verbraucherzentrale mit Beratungsstelle in Gießen zur Verfügung (Umwelttelefon 0641 306 2113,
www.giessen.de/energieberatungs-netzwerk).

 








19.April 2016

Energieberatung, der erste Schritt zur Energieeinsparung –
Energieberatungs-Netzwerk verteilt Beratungsgutscheine

 




Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich freut sich, die ausgelosten Gewinner zur Beratungsgutscheinübergabe in Gießen begrüßen zu können. Die BAUExpo war die erste gemeinsam getragene öffentliche Aktion des Energieberatungs-Netzwerkes von Stadt und Landkreis Gießen. Getragen wird das Netzwerk von qualifizierten Energieberatern aus der Region. Zu den Partnern gehören auch die aktiven Energiebeiräte des Landkreises und die Verbraucherzentrale Hessen in Gießen als zentrale Anlaufstelle für Bürgeranfragen. Die Lotsenfunktion übernimmt das Umweltamt der Stadt Gießen (Marion Lorengel) und der Klimaschutzmanager (Ludwig Danzeisen) des Landkreises Gießen.

17 Personen wurden beim Gewinnspiel des Energieberatungs- Netzwerkes im Rahmen der diesjährigen BAUExpo als Gewinner gezogen. Insgesamt hatten 40 Personen teilgenommen, die eine Frage richtig beantworten mussten. Die Frage des Gewinncoupons betraf Hausbesitzer, die eine komplette energetische Sanierung durchgeführt hatten. Sie wurden nach ihrem Wohlbefinden im Vergleich zum unsanierten Gebäude befragt. 52 % nannten das Wohlbefinden nach der Sanierung als verbessert und ca. 46 % als unverändert.

Die Energiereferentin der Verbraucherzentrale Hessen Beate Barzyk und Susanne Pertermann von der Beratungsstelle Gießen erläutern die von den Gewinnern ausgewählten Beratungsmodule - Gebäude- oder Heiz-Check - der Verbraucherzentrale Hessen. Beim Gebäude-Check erhält der Anfrager einen Überblick über den Strom- und Wärmeverbrauch, die Geräteausstattung, die Heizungsanlage, die Gebäudehülle und die Sparpotenziale. Beim Heiz-Check wird eine Analyse des gesamten Heizungssystems bezüglich optimaler Einstellung und Effizienz durchgeführt. Die Beratungen im Wert von 215,- EURO bzw. 255,- EURO sind für die Gewinner durch die Co-Finanzierung von Stadt und Landkreis Gießen kostenlos.

Im Landkreis Gießen fließen 75% des gesamten Primärenergieverbrauchs in die Beheizung, davon der überwiegende Teil in Wohngebäude, wie das Integrierte Klimaschutzkonzept des Landkreises Gießen gezeigt hat. Gleichzeitig bieten ältere Bestandsgebäude, vor allem im ländlichen Raum das größte Potenzial zur Energieeinsparung. „Wenn in jedem Wohngebäude durch gezielte Sanierung nur ein Drittel des heutigen Energiebedarfs eingespart werden kann, „fasst Dr. Manfred Felske-Zech, Leiter der Stabsstelle Wirtschaftsförderung, Tourismus, Kreisentwicklung, die Ergebnisse zusammen, „dann liegt die Einsparung in der Größenordnung des gesamten Stromverbrauchs im Landkreis Gießen.“ Die CO2-Einsparung betrüge rund 250.000 t pro Jahr.

Die Beratungsangebote der Verbraucherzentale Hessen zeigen, so Bürgermeisterin Weigel-Greilich, dass es eine Vielzahl von Möglichkeiten gibt, um den Energieverbrauch von Wohngebäuden zu reduzieren. „Das Energieberatungsnetzwerk mit seinen Fachleuten und kommunalen Akteuren leistet darüber hinaus einen wichtigen Beitrag als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger in Fragen der Gebäudesanierung und deren Fördermöglichkeiten.“ 

Damit das Klimaschutzziel im Landkreis Gießen, 95% CO2-Einsparung bis 2050, erreicht werden kann, muss sich auch bei der energetischen Gebäudesanierung noch sehr viel tun.  Die hier ausgelosten Gewinner tun den ersten wichtigen Schritt: Sie lassen sich beraten“, lobt die Bürgermeisterin und hofft, dass weitere Hausbesitzer das vielfältige Beratungsangebot in Stadt und Landkreis Gießen nutzen werden.

Informationen zum Energieberatungs-Netzwerk gibt es unter:

www.giessen.de/ Umwelt und Verkehr/ Energie und Klima.
https://www.giessen.de/index.phtml?mNavID=684.482&sNavID=684.482&La=1



--Gewinnuebergabe

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Foto: Thomas Wißner Gießener Anzeiger;
die glücklichen Gewinner bei der
Gutscheinübergabe mit Bürgermeisterin
Weigel-Greilich in den Räumen der
Verbraucherzentrale Hessen in Gießen


10. Februar 2016

Energieberatungs-Netzwerk – Stadt und Landkreis Gießen auf der BAUExpo

 




„Die Gießener BAUExpo ist eine bewährte Form der Bürgeransprache“, erläutert die Bürgermeisterin der Stadt Gießen Gerda Weigel-Greilich im Hinblick auf den gemeinsamen Auftritt von Stadt und Landkreis Gießen auf der BauExpo 2016, der größten regionalen Messe rund ums Bauen. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr das neu gegründete Energieberatungs-Netzwerk, das aus der Initiative Giessener Gebäudepass hervorgegangen ist.  Neben unabhängigen Energieberatern aus der Region zählen auch  Energiebeiräte aus den Städten und Gemeinden im Landkreis Gießen zu seinen Mitgliedern. - Der Stand ist in Halle 1 Stand F6 zu finden.


Das Energieberatungs-Netzwerk hat es sich zur Aufgabe gemacht, qualifizierte und unabhängige Energieberatung im gesamten Kreisgebiet anzubieten und Transparenz in den derzeitigen Dschungel unüberschaubarer  Beratungs- und Förderangebote zu bringen. „Das Energieberatungsnetzwerk Landkreis Gießen leistet einen wichtigen Beitrag für unsere Region“, resümiert Landrätin Anita Schneider. „Nur eine unabhängige Energieberatung zeigt auf, mit welcher Sanierungsmaßnahme tatsächlich die meiste Energie gespart werden kann. Und dann amortisiert sich eine solche Investition auch innerhalb eines überschaubaren Zeitraums.“


Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher des Messestandes Beratungen aus dem Angebot der Verbraucherzentrale Hessen (VZH) gewinnen, z.B. den Gebäude-Check, den Heizungs-Check oder ein Beratungsgespräch in den Räumen der VZH in Gießen. Die Teilnahme am Gewinnspiel nimmt nur wenige Minuten Zeit in Anspruch. Für erste Fragen rund um das Energiesparen am Bau und die Fördermöglichkeiten für Beratungen und Baumaßnahmen stehen während der gesamten Messezeit qualifizierte Energieberater aus dem Netzwerk am Stand zur Verfügung. 

 


--Beratung

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Energieberater des Netzwerkes im
Beratungsgespräch


12.November 2015

Mehr Beratungsangebote zur Gebäudesanierung und zum
Energiesparen - Landkreis und Stadt Gießen unterzeichnen
Kooperationsabkommen




Mit neuen Beratungsangeboten möchten Stadt und Landkreis Gießen ab dem kommenden Jahr Hauseigentümer bei der energetischen Sanierung insbesondere von Wohngebäuden unterstützen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung unterzeichneten Landrätin Anita Schneider und Stadträtin Astrid Eibelshäuser.

Möglich wird dieses Angebot durch die Gründung des Energieberatungsnetzwerkes Landkreis Gießen. Hier haben sich unabhängige Energieberaterinnen und -berater aus dem Gießener Kreisgebiet zu gemeinsamen Standards in der Beratungsqualität sowie zur Zusammenarbeit in der Energieberatung verpflichtet.

Derzeit fühlen sich viele Hauseigentümer bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen zur Senkung der Heizkosten verunsichert. Wer liefert tatsächlich eine unabhängige Beratung und verkauft nicht unter dem Deckmantel einer Energieberatung seine Bauleistungen? Bereits ab einem Kostenbeitrag von 7,50 Euro können Hauseigentümer eine unabhängige Erstberatung über die Verbraucherzentrale erhalten.

„Das Energieberatungsnetzwerk Landkreis Gießen soll mit seinen Angeboten Hauseigentümern die Sicherheit geben, ihr Gebäude sinnvoll und in kleinen Schritten zu sanieren“, fasst Landrätin Anita Schneider das Ziel des Netzwerkes zusammen. Ergänzend dazu hebt Stadträtin Astrid Eibelshäuser die sinnvolle energetische Sanierung hervor. Diese senkt massiv die Energiekosten und leistet gleichzeitig einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz.

Hervorgegangen ist das Energieberatungsnetzwerks aus der vor 15 Jahren gegründeten Initiative „Gießener Gebäudepass“ die unter anderem Beratungen zur energetischen Sanierung und zur Verbesserung des Wohnklimas anbietet. Eine Liste der im Netzwerk organisierten Energieberaterinnen und -berater sowie eine Übersicht über die wichtigsten Fördermittelquellen zur Beratung und zur Sanierung stehen im Internet zur Verfügung.

 

---Netzwerk

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Das Kooperationsabkommen wird von Frau
Landrätin Anita Schneider (1.v.r.) und Frau Astrid
Eibelshäuser (2.v.r.) im Beisein der Bürgermeister
Peter Gefeller, Udo Schöffmann und Lars Burkhard
Steinz (h.st.v.l) und Frau Christa Launspach (v.l.)
in Heuchelheim unterzeichnet.


09. 07.2015

„Die größten Potenziale liegen im Wärmebereich“

Stadt und Landkreis veranstalten zweiten kreisweiten Workshop zum lokalen Klimaschutz




Landkreis und Stadt Gießen. „Wir können für den Klimaschutz viel erreichen, wenn wir den Energieverbrauch senken. Die größten Potenziale liegen dabei im Wärmebereich“, sagte Landrätin Anita Schneider bei der Eröffnung des zweiten kreisweiten Workshops für den lokalen Klimaschutz. Hierzu hatten die Stadt und der Landkreis Gießen gemeinsam ins Technologie- und Innovationszentrum (TIG) im Europaviertel eingeladen.


„Eine qualifizierte und unabhängige Beratung hilft den Hausbesitzern, sich für die richtigen Sanierungsschritte zu entscheiden und die Fördergelder optimal zu nutzen“, berichtete Stadträtin Astrid Eibelshäuser. Ziel des Workshops ist es, die vielen Aktivitäten und Angebote im Landkreis zu verbinden und für die ratsuchenden Bürgerinnen und Bürger einen Wegweiser zu schaffen. „Das erste Treffen war rückblickend somit ein gelungener Startschuss“, sagte Anita Schneider.


Elf zertifizierte Energieberater aus dem Kreisgebiet, fünf Vertreter kommunaler Energiebeiräte sowie die Verbraucherzentrale diskutierten über die Möglichkeiten, wie die energetische Sanierung der privaten Wohngebäude intensiviert werden kann. Besonders hervorgehoben wurde dabei die Initiative Gießener Gebäudepass, die seit 15 Jahren die Haushalte in Stadt und Landkreis Gießen berät. Wie auch mit kostengünstigen Maßnahmen viel Energie eingespart werden kann, das zeigt eine qualifizierte Energieberatung auf.


Der TV-Journalist Franz Alt hatte bereits während des gut besuchten Kreis-Energietags in Fernwald vor wenigen Wochen deutlich gemacht, wie viel Potenzial zur Energieeinsparung gerade in diesem Bereich vorhanden ist. Das nächste Treffen findet bereits am 23. Juli in der Kreisverwaltung statt, um noch in diesem Jahr das Netzwerk weiterzuentwickeln.


Weitere Informationen sind bei dem Klimaschutzmanager Ludwig Danzeisen des Landkreises (Telefon 0641 9390-1795, E-Mail: ludwig.danzeisen@lkgi.de) sowie bei Marion Lorengel vom Umweltamt der Stadt Gießen (Telefon 0641 306-2190) erhältlich.

 

--workshop

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Zertifizierte Energieberater aus dem Kreisgebiet,
fünf Vertreter kommunaler Energiebeiräte sowie
die Verbraucherzentrale diskutierten mit Landrätin
Anita Schneider, Stadträtin Astrid Eibelshäuser,
Klimaschutzmanager Ludwig Danzeisen und
Umweltamt der Stadt Gießen über die
Möglichkeiten, wie die energetische Sanierung
der privaten Wohngebäude intensiviert werden
kann.


28.04.2015

Preisübergabe des Gebäudepass-Gewinnspiels im Rahmen der BAUExpo 2015




Die Gießener Umweltdezernentin, Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, überreichte heute Franziska Erb aus Gießen, Raimund Bernais und Felix Weniger, beide aus Lich, jeweils ihren Gewinn. Sie wurden bei dem von der Initiative GIESSENER GEBÄUDEPASS im Rahmen der BAUExpo 2015 veranstalteten Gewinnspiel ausgelost. Am Gebäudepass-Gewinnspiel hatten insgesamt 71 Personen teilgenommen. Die Gewinner wurden mit Los aus den richtigen Antworten auf die Frage der maximalen Förderhöhe einer „Vor-Ort-Energie-Beratung“, beworben über die „Initiative Gießener Gebäudepass für Energieeinsparung und gesundes Wohnen“, ermittelt. Die Antwort „800 €“ wurde von den meisten Teilnehmenden richtig angekreuzt. Die drei Ausgelosten haben je ein komfortables Luftfeuchtigkeitsmessgerät gewonnen.


„Richtig lüften, aber wie? Diese Frage stellt sich vielen“, so die Bürgermeisterin, „da verspricht dieser Funk-Thermo-Hygrometer zu helfen“. Im Unterschied zu einfacheren Geräten misst dieses gleichzeitig das Raumklima und das Außenklima. Nicht nur die aktuellen umgebenden Luftfeuchtigkeitsbedingungen werden erfasst. Ein  Fenstersymbol zeigt darüber hinaus an, was zu tun ist: "Fenster auf", "Fenster zu". Ein weiteres Symbol weist auf die zu erwartenden Änderungen der Raumluftfeuchtigkeit hin, wenn Außenluft in den Wohnraum einströmt. Auch die Bürgermeisterin findet es spannend, welche Lüftungsempfehlungen das Gerät gibt. „Bleibt der menschliche Faktor, denn das Lüften muss man schon selber in die Hand nehmen!“


Der Preis wird aus Sponsorenmitteln des "Gießener Gebäudepasses" zur Verfügung gestellt. Die Sponsoren sind: die Stadtwerke Gießen AG sowie die Firma Techem Energy Services GmbH, Niederlassung Gießen, die Firmengruppe Carlé-Fatum Bedachungsfachhandel in Gießen und der Baustoffhersteller Redstone aus Bremen.


Informationen über den GIESSENER GEBÄUDEPASS für Energieeinsparung und gesundes Wohnen gibt es für Hauseigentümer aus Stadt und Landkreis Gießen beim städtischen Umweltamt unter Telefon 0641 306-2113.

 

 


--Gewiinuebergabe

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v.L.n.r Silvia Weniger, Marion Lorengel, Marianne
Bernais, Gerda Weigel-Greilich und Franziska Erb


13. Februar 2015

Die Stadt Gießen präsentiert sich auf der BAUExpo 2015 vom 19. bis 22. Februar  (Halle 1 Stand F5) mit dem Thema Klimaschutz und Energiewende

 



„Die Themen Klimaschutz und Energiewende sind in aller Munde und die Stadt Gießen macht viel dafür, erläutert Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich. Sie nennt als Beispiele „die energetische Sanierung städtischer Liegenschaften, den Aufbau eines Energiemanagements, die Nutzung von Kraftwärmekopplung über das Fernwärmenetz, die Öffentlichkeitsarbeit Solardachkataster, Regenwasserversickerung und Initiative Giessener Gebäudepass, die Umrüstung von Bussen auf das  umweltfreundliche Erdgas, die Wärmerückgewinnung in der Kläranlage und seit letztem Jahr die bioklimatische Bewertung des Stadtgebietes Gießen mittels Planungshinweiskarte. “Einiges davon ist auf der BAUExpo in der Halle 1, Stand 5 zu sehen.


Das Amt für Umwelt und Natur der Stadt Gießen hat den Stadtverordnetenbeschluss vom 9. Oktober 2014 zur Klimaanalyse zum Anlass genommen das Thema Klimaschutz in Gießen bei der BAUExpo mit sechs verschiedenen Themenkarten vorzustellen. Die vom Umweltamt erstellten Plakate umfassen das Thema Klimaschutz allgemein, den Giessener Gebäudepass, die Klimaanalyse, Regenwassernutzung und –versickerung sowie den Hochwasserschutz.


Die Anpassung der Städte an den Klimawandel stellt keine wissenschaftliche abstrakte Aufgabe dar, sondern ist eine wichtige Herausforderung im Hinblick auf die konkret wahrgenommene Betroffenheit der Bevölkerung im Umgang mit Hitzestress, Überflutungen, Trockenheit, Stürme und, Luftbelastungen. Es stellt sich die Frage nach einer nachhaltigen, d.h. klimagerechten städtebauliche Entwicklung der Stadt. Darüber hinaus werden in Gießen Strategien zur Regenwasserrückhaltung, Regenwasserversickerung und Nutzung sowie Hochwasserschutz verfolgt. Zu diesen Themen stehen das Team des Umweltamtes und der Mittelhessischen Wasserbetriebe auf der BAUExpo für Fragen zur Verfügung. Wie in den letzten Jahren wird die Initiative Gießener Gebäudepass mit Fachleuten - Energie- und Schadstoff-/Schimmelexperten - am Samstag und Sonntag zwischen 11 und 17 Uhr vertreten sein. Neu ist die Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Sachgebiet Regionale Energiepolitik des Landkreises Gießen.

Als erster Landkreis in Hessen verfügt der Landkreis Gießen über ein flächendeckendes Wärmekataster, das in das Integrierte Klimaschutzkonzept eingearbeitet wurde. Das Klimaschutzkonzept zeigt, dass im Landkreis Gießen dreimal so viel Primärenergie für die Wärmeherstellung verbraucht wird als für die Stromproduktion. Die größten Wärmeverbraucher sind die Wohngebäude mit einem Anteil von 66%. Die energetische Sanierung der Bestandsbauten ist ein wichtiger Schritt, um den Primärenergiebedarf zu senken.

Die Initiative Giessener Gebäudepass für Energieeinsparung und gesundes Wohnen möchte die jährliche Sanierungsquote im Gebäudebestand von derzeit unter 1 % deutlich erhöhen. Sie sieht in der qualifizierten energetischen Beratung einen wichtigen Baustein, Bauherren zu überzeugen, dass sie energetische Sanierungsmaßnahmen durchführen.

„Da sich der Zuschuss zur „Energieberatung-vor-Ort“ ab März 2015 von 400 auf max. 800 € erhöhen wird“, so die Bürgermeisterin abschließend, „ lohnt es sich noch einmal mehr sich den Rat der Experten vor Sanierungsbeginn einzuholen.

 

-Bauexpo 2015

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19. November 2013

Gießener Gebäudepass für Energieeinsparung und gesundes Wohnen –
Eröffnung der Ausstellung „Fassadendämmung im Altbaubestand“ im Rathaus-Foyer der Stadt Gießen

 

 
 

Gemeinsam mit der „Hessischen Energiesparaktion“ (ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz) eröffnet das Umweltamt der Stadt Gießen am 19.11.2013 die Ausstellung „Fassadendämmung im Altbaubestand“. Die Ausstellung wird der Stadt bis 10. Januar 2014 von der „Hessischen Energiesparaktion“ zur Verfügung gestellt und ist im Rathaus zu sehen. Gleichzeitig wird eine Auswahl von Naturdämmstoffen zum „Anfassen“ der Firmen Öko-Bau-Zentrum, Gießen, und Keil-Baustoffe, Heuchelheim, ausgestellt. Zusätzlich werden am Donnerstag,  21. November, um 19 Uhr im Rathaus (Raum neben dem Konzertsaal) Vorträge zum Thema „Welche Dämmung braucht das Haus“ gehalten.

Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich hebt die Bedeutung der Öffentlichkeitsarbeit beim Thema Klimaschutz hervor: „nur ein gut informierter und beratener Hauseigentümer wird auch in Sachen Wand- und Dachdämmung aktiv und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur CO2-Reduktion im Bestand. Neben den Informationen über die schon eigerichteten Energiespar-Ecke in der Stadtbibliothek zeigt nun die Ausstellung die vielen Vorteile, die sich durch eine nachträgliche Wärmedämmung der Fassade ergeben.

„Zur Dämmung unserer Außenwände gibt es keine Alternative“, so Werner Eike Hennig, Projektleiter der Hessischen Energiesparaktion, „auch wer mit regenerativen Energien heizen will oder eine Solaranlage aufs Dach setzt: bleiben die Altbauwände ungedämmt, bleibt auch der Energieverbrauch unnötigerweise hoch“. Für die Dämmung der Außenwand zeigt die Ausstellung vier verschiedene Systeme: Wärmedämmverbundsystem, vorgehängte Fassade, Kerndämmung, Innendämmung. Auch die bauphysikalischen Vorteile gedämmter Wände werden dargestellt. Während ungedämmte Altbauwände Schimmelschäden verursachen, wird dies den gedämmten Wänden unterstellt. In der Realität verhält es sich gerade andersherum. „Gedämmte Wände bleiben im Winter warm und sind geschützt gegen Kondensat und Schimmelfolgen“, so Fey, Pressesprecher der Energiesparaktion.

„Bei der Suche nach dem richtigen Baustoff wird der Verbraucher mit einer Vielzahl unterschiedlicher Dämmstoffe konfrontiert“, so der neue Amtsleiter, Dr. Gerd Hasselbach vom Amt für Umwelt und Natur der Stadt Gießen und kündigt für Donnertag den 21. November, 19 Uhr, im Pausenraum des Stadthauses den Vortag „Welche Dämmung braucht das Haus?“ an. Bei den Vorträgen wird darauf eingegangen, dass ein guter Dämmstoff viel mehr können sollte, als nur den Wärmeverlust der Wohnung zu verringern. Dies bestätigen die beiden Baufachleute Daniel Göbel, Marketing- und Geschäftsleiter vom Öko-Bau-Zentrum aus Gießen sowie Daniel Hillebrand, Energiefachberater der Firma Keil-Baustoffe aus Heuchelheim. Beide werden in den Vorträgen von den Dämmstoffen und ihren Eigenschaften berichten.

„Ernst gemeinter Verbraucher- und Klimaschutz sieht anders aus“, so die Bürgermeisterin noch abschließend zur Verabschiedung der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014 durch die Bundesregierung. Diese Minireform sehe weder Nachrüstpflichten noch verschärfte Einsparregeln für den Gebäudebestand vor. Der Sanierungsstau werde immer dramatischer. Umso wichtiger werde eine detaillierte passgenaue Beratung und verweist auf den „Gießener Gebäudepass für Energieeinsparung und gesundes Wohnen“

 

-Daemmausstellung

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Ausstellung "Fassadendämmung im Altbaubestand"
im Rathaus-Foyer der Stadt Gießen

 

8. Oktober 2013-10-09

Einweihung der „Energie-Ecke“ in der Stadtbibliothek im Rathaus der Stadt Gießen

Die Gießener Umweltdezernentin und Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich stellt die vom Umweltamt im Rahmen des Gießener Gebäudepasses initiierte und von der Stadtbibliothek eingerichtete „Energieecke“ vor.

 

 
 

Neu eingeweiht wurde am Dienstag die „Energie-Ecke“ der Gießener Stadtbibliothek von Bürgermeisterin Gerda Weigel-Greilich, dem Bibliotheksleiter Guido Krell, dem Amt für Umwelt und Natur (Dr. Gerd Hasselbach und Marion Lorengel) sowie Klaus Fey von der „Hessischen Energiespar-Aktion“ (HESA); ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz.

„Zusammen mit der Stadtbibliothek können wir einen neuen Baustein in unserem Engagement für den Klimaschutz ins Leben rufen“, so kommentierte die Bürgermeisterin die neu eingerichtete Energiesparecke in der Gießener Stadtbibliothek.

Guido Krell sieht es als sinnvolle Ergänzung zur vorhandenen Bestandsliteratur zu Umwelt- und Energiethemen an. Die Stadtbibliothek hält ein umfangreiches Angebot an Medien und Informationsbroschüren für alle Interessierten bereit. Im 2. Obergeschoss befindet sich direkt neben den Sachbüchern des Bereiches „Im Berufsleben“ nun die neu eingerichtete Energie-Ecke mit aktuellen Publikationen unterschiedlicher Art zum Thema Gebäudesanierung, die alle Besucher der Bibliothek kostenlos mitnehmen können.

„Die Hessische Energiespar-Aktion, ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“, so Sprecher Klaus Fey,“ unterstützt die Gießener Stadtbibliothek und stellt die Publikationen zur Gebäudesanierung rund um das Thema Energie zur Verfügung. Die14 Energiesparinformationen enthalten detaillierte Hinweise zu den wichtigsten Energiespartechniken rund um das Haus. Durch Kombination mit kostenlosen Informationsmaterialien des Landes Hessen bleiben die Besucherinnen und Besucher immer auf dem neuesten Stand.“

„Im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit zum Gießener Gebäudepass waren die Broschüren z. B. auf der BAUExpo immer sehr gefragt. Deshalb freuen wir uns, dass die Stadtbibliothek die Idee der Energieecke nun praktisch umsetzt“, so Umweltamtsleiter Dr. Gerd Hasselbach und Marion Lorengel.

„Energiesparen“ bedeutet nicht immer gleich die komplette Sanierung im Gebäudebestand oder eine Heizungsmodernisierung, vielmehr sind es auch die kleinen Schritte, wie Stromsparen im Haushalt, die einen nicht unerheblichen Teil dazu beitragen, energieeffizient zu wirtschaften. Daher wurde zusätzlich von der Bibliothek das Angebot des Umweltbundesamtes im Rahmen der No-Energy-Stiftung genutzt und eine sogenannte Energiesparkiste bestellt. Die Energiesparkiste enthält neben Informationen auch ein Messgerät, um „Stromfresser“ im Haushalt zu entlarven. Für Leseausweisinhaber der Stadtbibliothek Gießen besteht die Möglichkeit, dieses Energiesparpaket für 14 Tage kostenlos auszuleihen. Ist das Energiesparpaket bereits ausgeliehen, kann man sich bei Interesse auch vormerken lassen.

„Allerdings ist bei einer Komplettsanierung und Nutzung von Fördermitteln auch Fachberatung gefragt“, so abschließend die Aussage der Bürgermeisterin und verweist auf den Gießener Gebäudepass.
Informationen zur „Hessischen Energiespar-Aktion“ mit vielen weiteren Fachbeiträgen unter www.energiesparaktion.de.

 

-Baustelle

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v.l. Lorengel, Weigel -Greilich, Fey, Krell vor der
neuen Energiespar-Ecke))
Foto: Schepp, Gi Allgemeine

 

     
 

12.09.2013

Besichtigung einer laufenden energetischen Sanierung der Wohnbau

 
   
 

Am Donnerstag, 12. September 2013, fand für Interessierte unter dem Motto „Energietour“ im Spitzwegring 7/9/11 eine Besichtigung noch während der Sanierungsphase statt. Dort wird im bestehenden Mietwohnungsbau mit Passivhaus-Komponenten modernisiert. Organisiert wurde die Besichtigung von der Lokale Agenda 21(LA21)-Gruppe Energie in Kooperation mit der Initiative Gießener Gebäudepass und der Wohnbau Gießen GmbH.

"Der Umgang mit Energie ist ein zentrales und auch soziales Zukunftsthema unserer Gesellschaft. Das Anliegen der LA21-Gruppe wie auch des Gießener Gebäudepasses ist es, beispielhafte Energieprojekte einem breitem Publikum bekannt zu machen." so Dr. Eckart Schneider, ein Sprecher der LA21-Gruppe.

„Um Mietwohnraum attraktiv am Markt halten zu können muss die sogenannte zweite Miete, d.h. die Nebenkosten, bezahlbar bleiben“, so Projektleiterin Heike Weeke von der Wohnbau Gießen GmbH. „Der Energieverbrauch von älteren Wohnobjekten muss stark reduziert werden, um in Zukunft die Vermietbarkeit von Objekten zu verbessern.“
Daher investiert die Wohnbau auch hier im Spitzwegring. Grundlage für die Entscheidung zu diesem Modernisierungsstandard war das hessische Landesförderprogramm zur Sanierung mit Passivhauskomponenten.

Ziel der Sanierung ist der Umbau von alten Energieschleudern, hier die Wohnblöcke der 1962 errichteten Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 28 Wohneinheiten auf ein hocheffizientes Energieniveau. „Erreicht wird bei diesem Projekt ein Energieverbrauch kleiner als 25 Kilowattstunden (dies entspricht etwa 2,5 Liter Heizöl) pro Quadratmeter und Jahr“, erklärt Hinderk Hillebrands, Dipl.Ing. der Energie- und Wärmetechnik und Geschäftsführer vom Energie-Kompetenz-Centrum Mittelhessen GmbH (EKC).

Wie das konkret in der Umsetzung aussieht und auf welche Problempunkte während der Bauphase geachtet werden muss, wurde von Hillebrands während der Begehung erläutert. EKC ist in die Vorplanung, Planung und Vergabe eingebunden. Jetzt bei der Ausführung wird jeder Schritt energetisch und bauphysikalisch abgestimmt.

Grundlage für eine optimale Ausführung ist die enge Zusammenarbeit zwischen Planern und Ausführenden. „Denn der Teufel steckt im Detail. Da sind u. Umständen Einzellösungen auf der Baustelle gefragt“, weiß Hillebrands zu berichten. Besichtigt wurden Problembereiche beim Fenstereinbau, aber auch Details bei der Lüftungsanlage.

Derzeit werden Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung installiert, so Projektleiterin Weeke, um einen gesunden Luftaustausch in den Wohnungen sicher zu stellen und die Schimmelgefahr auszuschließen.

Das Maßnahmenpaket umfasst:

  • Außenwände: 28 cm Dämmplatten (Wärmeleitgruppe WLG 032).
  • Kellerdecke: 12 cm + 6 cm PUR-Dämmplatten (Wärmeleitgruppe WLG 024)
  • Dach: im Durchschnitt 50 cm Zellulose (Wärmeleitgruppe WLG 024)
  • Dämmung der Kellerinnenwände zur Minderung der Wärmebrücken
  • Erneuerung der Fenster mit dreifacher Wärmeschutzverglasung
  • Wohnungsweise Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung
  • Gesondertes Lüftungskonzept für die Kellerräume
  • Warmwasserbereitung und Beheizung mittels Fernwärme
  • Neuerrichtung einer Photovoltaikanlage auf der gesamten Dachfläche  

 

-agenda21

Lokale Agenda 21-Gruppe "Energie"

 

Initiative Giessener Gebäudepass für
Energieeinsparung und gesundes Wohnen

 

wohnbau

Wohnbau Gießen GmbH

 

Baustelle---

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